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Graf Saint Germain

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Ein Denkmal für Saint Germain?

Wem gehört die unbekannte Fußspur vor dem Mühlenbergfriedhof? Matthias Hahn-Engel übernahm für einen seltsamen überzähligen Stein innerhalb des Projektes Lebenswege die Patenschaft, stellvertretend für den Grafen Saint Germain, der in Eckernförde gestorben sein soll.

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Als Lebenswege ziehen sich rund 800 in Ton gebrannte Kinderfuß-Spuren durch Eckernförde. Der Berliner Künstler und Stipendiat des Schleswig-Holsteinischen Künstlerhauses Michael Spengler realisiert dieses Projekt. Zusammen mit dem Steinsetzer Martäng Döpner und Marianne Tralau vom Künstlerhaus konnte er jetzt die Patenschaft für einen überzähligen Stein an Matthias Hahn-Engel übergeben. Spengler berichtete wie er zu diesem seltsamen Stein kam, der eine deutlich größere Fußspur als die anderen gebrannten Ziegel aufweist und auch als einziger keinen Namenszug führt. „Martäng und ich hatten beim Verlegen der Ziegel Arbeitsteilung vereinbart. Während Martäng vom Mühlenbergfriedhof sich in Richtung Stadt vorarbeitete, kam ich ihm umgekehrt entgegen.“ Aber Martäng Döpfner machte vor der Kirche seine ersten Versuche. „Ausgerechnet mit dem Stein, den ich als letzen vorgesehen hatte, direkt vor der Kirche, begann er. Kein Problem, ich nahm den Stein wieder raus und schloß das Loch mit einem Ziegel ohne Fußabdruck.“ Geraume Zeit später entdeckte Michael Spengler Seltsames: „Eines Tages sah ich“, berichtet der Künstler mit schelmischem Grinsen, „ dass der Stein vor der Kirche einen Fußabdruck zeigte. Und dann noch ohne den sonst üblichen Namen und deutlich größer als die Kinderfüßchen.“ Solch wundersame Geschichten wurden in Eckernförde bisher immer im Zusammenhang mit dem Grafen von Saint Germain berichtet, der zwar einen verbürgten Eintrag im Sterberegister hat, dessen Grab aber unauffindbar blieb. So beschlossen Marianne Tralau, die für das Künstlerhaus sich um Patenschaften zur Finanzierung des Projektes bemüht, und der Künstler, Matthias Hahn-Engel zu fragen, diesen besonderen Stein unter seine Obhut zu nehmen. Hahn-Engel, bekannt als Veranstalter der Konzerte mit der Musik des geheimnisvollen Grafen, ließ sich nicht lange bitten und brachte zur feierlichen Übergabe der Patenschaft auch echtes Falschgeld mit: 100 „Welldone“, eines der vielen Pseudonyme des Grafen zahlte er. „Es gibt nur 22 Scheine dieser neuen Währung“ erzählte der Musiker. Aber, ihm liegt das Projekt Lebenswege schließlich auch am Herzen, trug er noch mit einem größeren Schein in gebräuchlicher Währung zur Finanzierung bei. „Noch einhundert Patenschaften brauchen wir, damit die 100 Steine rund um die Nikolaikirche verlegt werden können“ zieht Marianne Tralau Bilanz. „Viele Eckernförder und auch Touristen haben im Sommer bereits für 10 Euro Patenschaften über einen der 800 Ziegel übernommen, auch größere Sponsoren wie die Traueroase Stolte am Jungfernstieg haben sich für dieses künstlerische Projekt engagiert.“ Inzwischen kommen sogar Anfragen über die Homepage des Künstlerhauses (www.otte1.de) bei den Organisatoren an. Wer sich noch mitbeteiligen will, ruft Marianne Tralau am besten an: 04351 – 72 64 04.
Zum Abschluß der Übergabe der Patenschaft des inzwischen zum Mühlenbergfriedhof verlegten Steines, freute sich Michael Spengler, dass es jetzt ein „Denkmal“ für den Grafen von Saint Germain in Eckernförde gibt. „Auch wenn dies natürlich nicht ganz ernst gemeint ist. Aber gerne würde ich als Bildhauer mich vertiefend mit dem Thema beschäftigen, und ein richtiges Denkmal für diese interessante Gestalt erstellen“.
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Graf Saint Germain – musikalisch

Die rätselhafte Gestalt des Grafen von Saint Germain beschäftigt zunehmend immer mehr Menschen. Mit den Veranstaltungen und Konzerten in Eckernförde entwickelt sich ein markantes Zentrum dieses Interesses.

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Seit der 700 Jahrfeier wird Eckernförde zumindest einmal jährlich zum Anziehungspunkt für weit gereiste Gäste: Die Veranstaltungen die sich inhaltlich und kulturell mit der mystisch anmutenden Gestalt des Grafen Saint Germain beschäftigt, lohnen auch für eine Reise. So fanden in diesem Jahr außer einem Vortrag von Christiane Feuerstack über die verschiedenen Betrachtungsweisen über diese historische Gestalt auch wieder eins der seltenen Konzerte mit der Musik des Grafen von Saint Germain statt. Dieser tauchte 1743 erstmalig, als bereits 50jähirger in England in der Öffentlichkeit auf. Bereits in dieser Zeit war er als Violinenvirtuose und Komponist bekannt und gefeiert. Anscheinend betätigte sich der Graf dann aber eher als Politiker und Diplomat und machte ausgedehnte Reisen zu den Fürstenhäusern seiner Zeit. So war er ab 1759 in Paris bei König Ludwig XV, der Legende nach beschäftigte er sich dort im Auftrag des Herrschers mit Alchimistischen Experimenten und Versuchen. In Holland soll er versucht haben, in dem Krieg zwischen Frankreich, England, Preußen und Österreich zu vermitteln. Aber viele seiner politischen Bemühungen scheiterten und Graf Saint Germain wurde als Reisender und auch als Flüchtling in vielen Ländern gesehen. Aber viele der Berichte, die dem Weitgereisten teilweise Wundertaten zuschreiben, sind aus fragwürdiger Quelle und gehören wohl mehr in das Reich der Märchen als zu den gesicherten Tatsachen. Bekannt und belegt ist, dass er mehrfach in England als Komponist und Musiker wirkte – das auch unter seinem bekannten Namen. Ansonsten werden ihm eine beeindruckende Liste von Pseudonymen zugeschrieben, unter denen er in aller Welt aktiv gewesen sein soll. Ab 1779 wurde er in Schleswig - Holstein als Gast des Landesherren heimisch. Carl von Hessen-Kassel verwaltete im Auftrag des dänischen Königs die norddeutsche Region. Nebenbei war dar adlige Herr, der in Schleswig und in Louisenlund residierte, vielseitig an Themen seiner Zeit interessiert. Er war ein führendes Mitglied der Freimaurer und sehr angetan von den alchimistischen Kenntnissen seines Gastes lernen zu können. Für diesen baute er in Louisenlund den Alchimistenturm und bald schon munkelte die Landbevölkerung über die geheimnisvollen nächtlichen Sitzungen der Beiden. In Eckernförde richtete der Landesherr eine Fabrik ein, in der die praktischen Auswirkungen der Versuche kommerziell erprobt werden sollten. Graf Saint Germain agierte dort als Geschäftsführer und es wurden allerlei Stoffe gefärbt und veredelt. 1784 vermeldet das Kirchenbuch der St. Nicolaikirche den Tod des Grafen von Saint Germain. Aber mit seiner angeblichen Beisetzung in dieser Kirche endeten die Gerüchte und Legenden keinesfalls. Vielfältig, sogar bis in unsere Zeit soll der geheimnisvolle Graf wieder gesichtet worden sein. Auch in esoterischen Kreisen lebt er weiter. Ihm wird dort eine starke Wirkung auf die Geschicke der Menschen bescheinigt und teilweise wird er bis heute als „aufgestiegener Meister“ verehrt. Obwohl es wenige Fakten über diese schillernde Persönlichkeit gibt und immer wieder versucht wird, ihn als Quacksalber oder Scharlatan zu brandmarken, beschäftigen sich doch zunehmend viele Menschen mit diesem spannenden Thema. Matthias Hahn-Engel gelang es, die Noten zu den musikalischen Werken ausfindig zu machen. Sein Ensemble Phoenix gastierte am Sonnabend wieder in der Eckernförde Nicolaikirche. Zur Aufführung kamen einige Sonaten von Graf Saint Germain und Arien und Lieder desselben Komponisten. Antje Bitterlich füllte mit ihrer klaren Stimme problemlos den gut besetzten Kirchenraum und ließ die italienischen und englischen Texte erklingen. Begleitet wurde sie von dem amerikanischen Cembalisten Michael Fuerst, der auf seinem Instrument die zeittypischen Klänge aus dem Generalbasses interpretierte. In der selben Stimmlage erklang das Cello von Matthias Hahn-Engel, der auch zusammen mit der Stadt Eckernförde für diese Veranstaltungen verantwortlich ist. Zwei hervorragende Solisten spielten Violine: Marcus Honneger und Thorsten Mahnkopf, beide beim Flensburger Streichquartett und dem Landesymphonieorchester beheimatet. Sie interpretierten besonders die als sehr schwierig geltenden Violinsonaten mit präziser Meisterschaft. Das teilweise sogar aus der Schweiz eigens angereiste Publikum lauschte andächtig und sichtlich angetan den kunstvollen Klängen. Im Zusammenhang mit dieser Konzertreihe sind in Eckernförde die Noten des Grafen von Saint Germain im Druck erschienen. Auch die zweite CD des Ensembles und zwei Bücher stammen von Eckernförder Verlagen und Herausgebern, so dass sich hier langsam ein Brennpunkt an Informationen über ihn zu bilden scheint. Weitere Informationen im Internet unter www.saintgermain.biz  und www.st-germain.de 
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Graf Saint GermainLebenslauf, die Musik, die CD




Einer der schillerndsten Figuren der Geschichte war ein Konzert gewidmet, das am Sonntag, 28. April, 2002 in der Eckernförder St.-Nicolai-Kirche stattfand: Zur Feier des 700-jährigen Stadtjubiläums wurden Kompositionen des Grafen von St. Germain zu Gehör gebracht. Dabei handelte es sich nach Wissen der Veranstalter um eine deutsche Uraufführung.
Unfassbar
Überwiegend sagenhafte Geschichten werden um den Grafen tradiert und wecken immer wieder großes Interesse. Zum Beispiel wird behauptet, der Alchimist St. Germain lebe heute noch – obwohl er Ende des 17. Jahrhunderts geboren wurde und die St.-Nicolai-Kirche seine Gruft beherbergte.
Seine Biographie, - das ist sicher, ist nicht wirklich erforscht und beweisbar. Gerade die Tatsache, dass von Saint Germain weder Geburtsort noch Todeszeit als Tastsache genau feststehen, nicht mal ein wirklich geführter Vorname ist bekannt, machen die schillernde Figur so spannend.
Lebenslauf kurzgefasst
Folgt man dem verkürzten Lebenslauf wie er unter www.saint-germain.de  vorgestellt wird, wurde Saint Germain am 28.Mai 1696 in Siebenbürgen als Leopold Georg Rakoczy geboren. Da sein Vater als politische Rebell verfolgt wurde, landete der Knabe schon früh und ohne dass es selbst die Mutter wusste, als „Bambino“ in Florenz bei Johann Gaston de Medici. Dort wurde er hervorragend ausgebildet und nahm den Namen „Saint Germain“ an, durchaus übersetzbar mit „heiliger Deutscher“.
Schon früh lernte der junge Mann bei seinen ausgedehnten Studien die Alchemie kennen und wohl auch schätzen. Aber auch mit vielerlei Wissenschaften und Kulturstudien beschäftigte er sich auf weltweiten Reisen. Er entschied sich anscheinend für eine politische Laufbahn und wurde häufiger Gast in den Residenzen und Adelshäusern der damaligen Prominenten. Die Geschichte lässt ihn im Zusammenhang mit Ludwig XV von Frankreich, den Grossmächten Russland und Preußen, Maria Theresia von Österreich und vielen anderen, auftreten. Sein Interesse war wohl, eine Europäische Einigung anzustreben und den vielfach zerstrittenen Herscherhäusern Friedensgedanken zu vermitteln. 1748 war er massgeblich an dem Friedensschluss von Achen beteiligt. Auch an diesem grossen Erfolg setzte er seine diplomatische Tätigkeit in Europa fort. Unter anderem wurde er Grosshospitalit des Ordens von Malta, Gesandter von Sardinien und Domherr in Doornik. 1751 begünstigte der Graf unter dem Namen Gua de Malva das Werk seiner Freunde Denis Diderot und d´Alembert, die mit dem 1. Band ihrer grossen Enzyklopädie begannen, die für die Bildung und Aufklärung des Menschen eine wesentliche Rolle spielten.
Aufklärer und Friedensmissionar
Ständige, wohl politische motivierte Namenswechsel und ausgedehnte Reisen durch die ganze Welt, machen es den Chronisten bis heute praktisch unmöglich, das Leben des Grafen von Saint Germain im Detail aufzubereiten. Vielfach wurden schon zu Lebzeiten des politischen Missionars gezielt Doppelgänger eingesetzt um den Ruf zu untergraben. Seltsame Geschichten um künstliche Edelsteine und Medizinen, die unsterblich machen sollten, wurden kolportiert. Einigermassen dokumentiert ist ein langer Aufenthalt bei dem Landgrafen Carl von Hessen-Kassel, bei dem er in Louisenlund (bei Eckernförde) wo er in einem eigens gebauten „Alchimistenturm“ Experimente und Forschungen anstellte. Saint Germain war zeitlebens auch in Alchimisten- und Freimaurerkreisen zu Hause, besuchte Kongresse und wurde wohl auch als „Wissender“ vielfach aufgesucht. Im Jahre 1784 soll Saint Germain in Eckernförde gestorben sein, ein Kirchenbucheintrag belegt dies. Allerdings war die Gruft, als sie später geöffnet wurde, leer.
Schriftsteller wie Karl May und Umberto Eco griffen seine Person in ihren Werken auf.
Bei längeren Aufenthalten in England trat der Graf besonders als Musiker hervor. Sein Geigenspiel muss ausserordenlich gewesen sein, und auch als Komponist hinterliess er einige Werke, die noch zu Lebzeiten veröffentlicht wurden.

Wie entstand die CD mit den musikalischen Werken des Grafen von Saint Germain?
Ein Musiker, nach der Lektüre der Bücher von Irene Tetzlaff interessiert an authentischen Äußerungen des Grafen, sucht und findet die Noten. Begeistert macht er sich ans Werk. Da er auch noch eine Künstleragentur sein Eigen nennt, kann er auf die besten Musiker der Region zurückgreifen. Sie gründen das Ensemble Phoenix, ganz der Interpretation des musikalischen Werkes des Grafen St. Germain verpflichtet. Die Heimatstadt des Cellisten und spiritus rector des Ensembles Matthias Hahn-Engel feiert: 700 Jahre ist sie alt geworden. In diesen feierlichen Rahmen passt das erste neuzeitliche Konzert der Sonaten von St. Germain bestens. Und als Ort bietet sich die alte Eckernförder St. Nicolai Kirche an, soll sie doch in ihrer Gruft den Leichnam des berühmten Grafen ursprünglich beherbergt haben.
Die Technik der Aufnahme
Das Konzert am 28. April 2002 wurde von der Orgelempore aus auf einen digitalen Tonträger mitgeschnitten. Zum Einsatz kam eine "Jaecklin Scheibe", eine Kunstkopf ähnliche runde Scheibe an der links und rechts je ein hochwertiges Kugelkopfmikrofon den Raumklang entsprechend dem menschlichen Gehör einfangen. Stimmungsvoll, bassorientiert und präzise ist solch eine Aufnahmetechnik, - aber auch gnadenlos genau: Jeder Huster oder sonstige Misston ist kaum ausrottbar eingefangen. Entsprechend dieser "ehrlichen Aufnahmetechnik" wurden die digitalen Töne praktisch nicht manipuliert. Was Sie hören ist die Stimmung und die originalen Töne der Premiere: Das Quartett, die musikalische Notation St. Germains interpretierend, die große Kirche mit einem deutlich hallenden Nachklang, das feierliche, nur selten unruhige Publikum prägen die CD. Hören Sie sich die Scheibe doch mal über Kopfhörer an, - Sie können genau orten in welcher Richtung der Stuhl umfällt und geschulte Ohren hören sogar einen Schlüsselbund fallen.
Es ist spannend, dass alte Musik von einem Komponisten, der als Meister in vielen esoterischen Kreisen verehrt wird, gerade mit dieser aktuellen, aber auch sehr ehrlichen Aufnahmetechnik aufgenommen, und zur CD weiterverarbeitet wurde.
Risiken
Solch ein Livemittschnitt birgt ein hohes Risiko, besonders für die Musiker, die nicht nachbessern können. Aber die Verpflichtung, die Dokumentation des ersten neuzeitlichen Sonaten-Konzertes in die Öffentlichkeit zu tragen, war den Beteiligten wichtiger als mögliche Eitelkeiten. Matthias Hahn-Engel möchte, wenn der finanzielle Spielraum des Ensembles es zulässt, gerne noch eine Studioaufnahme mit den wichtigsten Werken des Grafen einspielen.
Die Wahrheit über St. Germain?
Die CD lässt den aufmerksamen Hörer teilhaben an dem Wesen des Komponisten. Und wie die Musik als vielleicht einzig wirkliche authentische Äußerung Saint Germains in unserer Zeit gelten kann, so belegt sie auch zweifelfrei, dass ihr Schöpfer hier kein Schwindler und Scharlatan sein kann.
Saint Germain lässt sich, wie schon geschrieben, kaum abschliessend bewerten. Seine Musik ist vielleicht die einzige authentische Äusserung, über die sich jeder Hörer selbst ein Bild machen kann. Egal was der geneigte Leser über Graf Saint Germain zu glauben bereit ist, ob er für ihn ein interessanter Mensch, ein Scharlatan, ein aufgestiegener Meister oder ein Menschheitsführer ist – als Musiker wird diese Figur erlebbar.
Die CD „Ensemble Phönix spielt Graf Saint Germain“ ist für 16 Euro zu beziehen bei: 04351 – 72 63 47 oder im Internet bei www.st-germain.de  zu ordern.

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St. Germain füllt St. Nicolai KircheEine ausverkaufte Kirche, von weit her angereistes Publikum und heftiger Applaus - das zweite Konzert mit den Werken des Grafen Saint Germain begeisterte.
Bilder:


Ensemble Phönix: Arthur Weinbrenner (Cembalo), Markus Honegger (1. Violine), Thorsten Mahnkopf (2. Violine) und der Gründer Matthias Hahn-Engel (Violoncello)

Als einen besonderen Anziehungspunkt innerhalb der 700 Jahrfeier zeigten sich die beiden Konzerte mit Werken des Grafen St. Germain. Besucher aus ganz Deutschland drängten sich am Sonnabend in der ausverkauften St. Nicolai Kirche, um dem Ensemble Phönix zu lauschen. Das Ensemble Phönix, das sich extra für die neuzeitlichen Uraufführungen der Werke des sagenumwobenen Grafen gegründet hatte, besteht aus Markus Honegger (1. Violine), Thorsten Mahnkopf (2. Violine), Arthur Weinbrenner (Cembalo) und dem Initiator Matthias Hahn-Engel (Violoncello).
Aufgeführt wurden diesmal zwei neue Stücke: „Sonata III con soli in Es-Dur“ und „Sonata III in c-moll“ für zwei, bzw. eine Violine. Ergänzend dazu erklangen einige Sätze aus dem Konzert vom April. Während die Sonaten für zwei Geigen mehr im italienschen Stil gehalten sind und den spätbarocken Zeitgeschmack repräsentieren, gehören die Stücke für Sologeige mehr zur frühen Klassik. Zwischen den musikalischen Darbietungen erzählte der Kieler Richter und St. Germain Kenner Hartmut Verfürden über seine Bemühungen, die Wege des geheimnisvollen Grafen greifbar zu machen. Verfürden erläuterte eins der Motive für seine Forschungen: „Der Graf von Saint Germain faszinierte nicht nur uns heute, sondern auch schon seine Zeitgenossen.“ Deren Aussagen spürt er in den Archiven Europas nach.
Durch ähnliche Forschungsarbeit gelang es Matthias Hahn- Engel die Noten aufzufinden. Bald merkte er, dass diese Musik ein großes Interesse weckt. Hahn Engel erklärt dies gegenüber der EZ so: „Diese Musik klingt oft als ob jemand spricht – man kann zuhören und auch verstehen.“
Dieses dürfte jetzt leichter fallen: Die Musiker präsentierten bei dem Konzert ihre erste CD. Das erste Eckernförder Konzert liegt als Originalmitschnitt aus der St. Nicolai Kirche vor. Das liebevoll gestaltete Booklet stammt von der Eckernförder Künstlerin Katharina Mahrt, die Texte sind von Alexander von Solodkoff fachmännisch ins englische übertragen worden. Die CD wird in den nächsten Tagen in Eckernförde bei Steins und Buchstopp Bolls ausliegen. Weitere Informationen unter www.hahn-engel.de   und www.st-germain .de An einer besonderen Homepage für die Musik des Grafen von Saint Germain wird auch schon gebaut, sie wird zukünftig unter www.saintgermain.ch   zu finden sein.

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    Ensemble Phönix: ), Markus Honegger (1. Violine), Thorsten Mahnkopf (2. Violine), Matthias Hahn-Engel, Arthur Weinbrenner (Cembalo)

 

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Letzte Aktualisierung  17.02.12
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